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  Artikel

Der Gegner des germanischen Jesus

In einer Zeit, in der die katholische Liturgie in Formeln zu erstarren drohte, in der die biblische Gestalt Jesu hinter den katholischen Dogmen zu verwischen drohte, stieß Romano Guardinis „zurück zu den Quellen“-Ruf auf breites Echo. Seine Bücher über Liturgie und über ein biblisches Christusbild wurden zu Standardwerken für zwei Generationen von Theologen.
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Unermüdlich im Einsatz

Was ist wichtiger? Den vorgezeichneten und naheliegenden Weg zu gehen, oder dem Ruf des Herzens zu folgen? Sicher gibt es auf diese Frage keine allgemein gültige Antwort. Der Amerikaner John Mott jedenfalls entschied sich für Letzteres.
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Der Begründer der irischen Klöster

Falls Sie am 17. März nach München kommen und sich wundern, warum überwiegend grün gekleidete Menschen sich zu einem Umzug versammeln und einige Zigtausend dabei zusehen: Der Festzug findet zu Ehren des irischen Nationalheiligen St. Patrick statt. Und seit knapp 15 Jahren feiern das die Exil-Iren auch in der bayerischen Landeshauptstadt mit einer Prozession – der größten ihrer Art auf dem Kontinent.
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Pazifist im Zeitalter der Kreuzzüge?

Der mittelalterliche Abt Petrus Venerabilis schwamm im Umgang mit Andersgläubigen gegen den Strom seiner Zeit. Er kritisierte den König, sprach sich gegen die Kreuzzüge aus und war einer der ersten, die sich wissenschaftlich mit dem Isalm auseinandersetzten. Ein Portrait.
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Parlamentarischer Kampf für die Freiheit

In einer Zeit, als die neusten Gedichte von Schiller veröffentlicht wurden und sich gebildete Bürger dem Rausch einer Beethoven-Sinfonie hingaben, war der Sklavenhandel ein knallhartes und tödliches Geschäft. Der englische Abgeordnete William Wilberfoce setzte sich gegen eine Übermacht für die Abschaffung dieser grausamen Praxis ein. Mit Erfolg.
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Schutz für Schutzlose

Fast überall auf der Welt haben sie Gültigkeit und dennoch werden sie im Ernstfall oft außer Kraft gesetzt: die Genfer Konventionen. Sie enthalten Regeln für den Schutz von Personen, die bei bewaffneten Konflikten nicht an den Kampfhandlungen teilnehmen. Also für kranke und verwundete Soldaten sowie Zivilpersonen und Kriegsgefangene. Am 8. August 1864 begannen die Verhandlungen, die zwei Wochen später zum Abschluss der ersten Genfer Konvention geführt haben.
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Eine Frau im Widerstand

Lehrer stehen im Dienste des Staates. Doch was, wenn der Staat von seinen Dienern verlangt, zu diskriminieren, zu drillen, zum Hass zu erziehen? Elisabeth von Thadden war schon früh eine Warnerin gegen den Nationalsozialismus. Sie bezahlte mit ihrem Leben.
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"I have a dream"

Nicht als Theologe, wohl aber als Christ, der an die umwälzende Kraft des Evangeliums glaubte, ist Martin Luther King in die Geschichte eingegangen.
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Von guten Mächten wunderbar geborgen

Dietrich Bonhoeffer weiß, wovon er schreibt. Jahre im Gefängnis haben seinen Schriften Tiefe und Reife verliehen. Kristallklare Ehrlichkeit und ein tiefer Glaube verbunden mit der Gewissheit, dass er bei Gott Geborgenheit und Zukunft findet, hinterlassen uns Gedanken, die bis heute gültig und bedenkenswert sind.
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Martin Luther und die christliche Botschaft

Vielleicht saß er nachdenklich in seinem kleinen Zimmer, vielleicht packte ihn auch der Zorn. Der Schrecken und die Lügen, die von der Kirche ausgingen, waren ihm zuwider. In der Bibel hatte er den gnädigen Gott entdeckt, der Vergebung verschenkt. Da stand nichts von Eigenleistung und Ablass. Martin Luther glaubt an einen liebenden Gott-Vater – je öfter er die Bibel las, desto mehr!
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